In ländlichen Gemeinden rund um den Kruger-Nationalpark in Mpumalanga und den iSimangaliso Wetland Park in KwaZulu-Natal sind viele Kinder auf die Mahlzeiten angewiesen, die sie in Schulen und Kindertagesstätten erhalten. Gleichzeitig erschweren Wasserknappheit, wiederkehrende Dürren und hohe Arbeitslosigkeit die Lebensbedingungen vieler Familien. Deshalb unterstützt die Wilo-Foundation ein Projekt des Global Nature Fund und dessen südafrikanischer Partnerorganisation Wild Impact, das Ernährungssicherheit und berufliche Perspektiven miteinander verbindet.
Die erfolgreiche Umsetzung des Pilotprojekts hat bereits gezeigt, dass klimaresiliente Schulgärten einen wirksamen Beitrag zur Versorgung von Kindern mit frischen Lebensmitteln leisten können. Aufbauend auf diesen Erfahrungen wird der Ansatz nun auf weitere Bildungseinrichtungen und Gemeinden ausgeweitet.
Erfolgreiches Pilotprojekt startet in die nächste Phase
Aufbauend auf dem erfolgreichen Pilotvorhaben wurden in den ersten Jahren bereits Versuchsgärten angelegt, erfolgreiche Anbaumethoden erprobt und das Modell gemeinsam mit Bildungseinrichtungen weiterentwickelt. Auf Grundlage dieser Erfolge wird der Ansatz nun deutlich ausgeweitet: Vier neue Zentren für die Produktion von Gemüsesetzlingen sollen gemeinsam mit drei bereits bestehenden Zentren insgesamt 50 Schulgärten versorgen. Die Gärten ermöglichen den Bildungseinrichtungen, einen wachsenden Teil des Gemüses für ihre Mahlzeiten selbst anzubauen. Eine sichere Wasserinfrastruktur hilft dabei, den Gemüseanbau an die schwierigen klimatischen Bedingungen anzupassen. Jugendliche sammeln dabei praktische Erfahrungen im Gemüseanbau und in der Setzlingsproduktion und werden durch Trainings auf den Einstieg in den Arbeitsmarkt vorbereitet.
