Das Festival der Künste in der Metropole Ruhr - die RUHRTRIENNALE - findet jährlich im August und September unter einer alle drei Jahre wechselnden Intendanz statt. Seit 2002 werden jährlich verschiedene Industriedenkmäler des Ruhrgebiets mit der Jahrhunderthalle in Bochum als Zentrum zu einzigartigen Aufführungsorten für Musik, Theater, Literatur und Tanz. Ermöglicht wird dieses kulturelle Großereignis maßgeblich durch die Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Der Internationale Festivalcampus als Raum für Begegnung und Austausch
Die im Jahr 2018 und 2019 von der Wilo-Foundation zusammen mit der Allianz-Kulturstiftung geförderte begleitende Summer School der sognannte „Internationaler Festivalcampus“ existiert seit 2012 und gehört weltweit zu den größten seiner Art. An ihm nehmen jährlich über 200 Studierende aus insgesamt über 25 internationalen sowie regionalen Kunst- und Theaterhochschulen teil. Es schafft den Raum für Begegnungen zwischen etablierten Künstlern und kreativem Nachwuchs sowie Kunstschaffenden mit ganz unterschiedlichen Arbeitsweisen aus verschiedenen kulturellen Kontexten.
Künstlerische Praxis wird erlebbar
Gemeinsam setzen sich die Kunstschaffenden mit den Studierenden in Workshops und Seminaren mit den Produktionen der RUHRTRIENNALE und aktuellen Fragestellungen aus der Kunstszene auseinander, diskutieren mit den Künstlerinnen und Künstlern des Festivals über ihre Arbeiten und erhalten im Gespräch mit der Intendanz sowie dem Festivalteam wertvolle Einblicke hinter die Kulissen des Festivals.
Zu den teilnehmenden Hochschulen zählten 2018 und 2019 unter anderem die Ruhr-Universität Bochum, die Bergische Universität Wuppertal, die Université libre de Bruxelles, die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Justus-Liebig-Universität in Gießen, die Theatre Academy Helsinki, die Universität Hildesheim, die Ludwig-Maximilians-Universität Münchens sowie die Universität Mozarteum Thomas Bernhard in Salzburg. Die Teilnehmenden ergeben sich aus der Kooperation mit den verschiedenen internationalen Hochschulen und Universitäten sowie zu weiteren Teilen aus einem Open Call.
Foto Header: Kultur Ruhr GmbH, Bochum, Credits: Moritz Hauthaler
