Unweit des Wiloparks, am Phoenixsee in Dortmund-Hörde, wurde im Rahmen der Kunstausstellungsreihe „Emscherkunst“ das temporäre und begehbare Kunstwerk „Urban Space Station“ (USS) geschaffen. Initiiert von der amerikanischen Künstlerin und Wissenschaftlerin Natalie Jeremijenko, repräsentierte dieses umweltorientierte Werk eine zukunftsweisende Symbiose aus Kunst und Nachhaltigkeit. Die Wilo-Foundation förderte das innovative Kunstprojekt, welches zukunfts- und umweltorientierte Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität in Großstädten und Metropolregionen – wie dem Ruhrgebiet – aufzeigt.
Das gewächshausähnliche Konstrukt befand sich auf dem Dach eines Gebäudekomplexes und war direkt mit den Klima- und Lüftungsanlagen sowie den Abwasserleitungen verbunden. Innerhalb der „Urban Space Station“ wurden Abwässer, Kohlenstoffdioxid und organische Abfälle aus dem Gebäude effizient wiederverwertet, um Pflanzen zu züchten. Diese Pflanzen trugen wiederum zur Produktion von Sauerstoff und zur Wasserreinigung bei, wodurch das behandelte Wasser dem Gebäude erneut zugeführt wurde.