Zukunft made in Dortmund: Siegerteams des „Jugend forscht“-Regionalwettbewerbs in der DASA gekürt

Wilo-Foundation und Wilo unterstützen erneut Jungforschende als Wettbewerbspaten.

Anlässlich des 38. Regionalwettbewerbs „Jugend forscht/Junior forscht“ präsentierten am 18. Februar 2026 in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund 91 junge Nachwuchsforschende insgesamt 47 wissenschaftliche Projekte. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ fand der Wettbewerb dort bereits zum 21. Mal statt und verzeichnete die höchsten Anmeldezahlen der vergangenen zehn Jahre. Paten des Regionalwettbewerbs Dortmund waren auch in diesem Jahr die Wilo Group, die Wilo‑Foundation sowie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Die Repräsentanten der Wettbewerbspaten Deborah Joswig (Head of HR Young Professionals, Wilo Group) und Marcus Starzinger (Leiter Bildung und Vermittlung der DASA) eröffneten mit ihren Grußworten den Wettbewerbstag. Am Vormittag wurden die Projekte von einer ehrenamtlichen Jury – bestehend aus 25 Fachleuten der Bereiche Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik und Technik – auf Herz und Nieren überprüft. Ihre Aufgabe war es, die besten Arbeiten zu bewerten und damit die Tür für die nächste Wettbewerbsrunde auf Landesebene zu öffnen.

Nach Abschluss der Jurybegehung nutzten die jungen MINT‑Talente die Zeit vor der Öffnung der Projektstände für die Öffentlichkeit, um an begleitenden Mitmachangeboten teilzunehmen. An verschiedenen Ständen konnten die Kinder und Jugendlichen praktische Einblicke gewinnen – unter anderem beim Wilo‑Stand, an dem sie unter Anleitung eigene Würfel herstellten, oder beim Stand von Technik begeistert e. V., der Einblicke in die Welt der Robotik bot.

Wertschätzung und Ermutigung bei der Siegerehrung

In die feierliche Siegerehrung am Nachmittag führte Thomas Boecker, Lehrer am Immanuel‑Kant‑Gymnasium Dortmund und seit 2024 Regionalwettbewerbsleiter von „Jugend forscht“ in Dortmund, ein. Gemeinsam mit Jennifer Harnau, Innovation Managerin bei der Wilo Group, moderierte er die Feierstunde.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Gregor Isenbort, Hausherr der DASA Arbeitswelt Ausstellung, die teilnehmenden Nachwuchsforschenden, die gemeinsam mit Eltern sowie betreuenden Lehrerinnen und Lehrern im Publikum vertreten waren. Auch Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti war persönlich vor Ort und nahm sich Zeit, die Projektstände zu besuchen, mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen und sich einen unmittelbaren Eindruck von der Vielfalt und Qualität der präsentierten Arbeiten zu verschaffen. In seinem Grußwort würdigte er das außergewöhnliche Engagement der jungen MINT-Talente und ermutigte sie, ihre Neugier weiterzuverfolgen und ihre Begeisterung für Forschung und Technik nicht abreißen zu lassen.

Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund, stellte in ihrem Grußwort die besondere Leistung aller anwesenden Jungforschenden heraus und teilte eine inspirierende Geschichte eines ehemaligen Teilnehmers von Jugend forscht, der heute erfolgreich sein eigenes Startup gegründet hat.

Vor der feierlichen Ehrung der Siegerteams richtete David Höltgen, Stiftungsvorstand der Wilo-Foundation, abschließend dankende Worte an die Teilnehmenden, Unterstützer und Organisatoren des Regionalwettbewerbs Dortmund. Sein besonderer Dank galt den zahlreichen engagierten Lehrerinnen und Lehrern, die ihre Schülerinnen und Schüler oft über Monate hinweg begleiten, motivieren und fachlich unterstützen – häufig weit über den regulären Unterricht hinaus. Ebenso würdigte er die ehrenamtlich tätigen Jurymitglieder, die mit ihrer Expertise, ihrer Zeit und ihrem Verantwortungsbewusstsein maßgeblich dazu beitragen, die Qualität und Fairness des Wettbewerbs sicherzustellen.

Für fünf Siegerteams geht es weiter beim Landeswettbewerb

Für den Landeswettbewerb haben sich insgesamt fünf Projekte qualifizieren können. Im Fachgebiet Arbeitswelt überzeugten Henry Theo Wittkop, Maximiliane Falke und Moritz Vogt vom Gymnasium Holthausen Hattingen die Jury im Bereich „Jugend forscht“ mit der Entwicklung der App „AI Ready: Fit für die digitale Welt“. Ihr Ansatz: Schülerinnen und Schüler sollen spielerisch lernen, wie sie Künstliche Intelligenz sinnvoll nutzen – etwa beim Recherchieren oder Lernen für Klausuren. Im Mittelpunkt steht die kritische Bewertung von KI-Ergebnissen sowie die Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken digitaler Werkzeuge.

Im Fachgebiet Technik, ebenfalls „Jugend forscht“, erhielten Arvid Lübbe und Adrian Steitz eine Siegerurkunde für ihr Projekt „Water Bags gets Water back – Rettung in der Wüste“. Mithilfe von sogenannten Peltier-Elementen kondensiert ihr Prototyp Wasser aus ausgeatmeter Luft. Künftig soll daraus ein solarbetriebener Rucksack entstehen, der in trockenen Regionen Trinkwasser liefert. Das Projekt wird durch die Forschungs-AG „Science-Club“ des Leibniz Gymnasiums Dortmund betreut, welche die Wilo-Foundation im Sinne der Talentförderung des MINT-Engagements seit 2019 finanziell fördert.

Für den Fachbereich „Jugend forscht junior“ begeisterten Paul Mainusch und Fynn Aust die Jury im Fach Chemie: Sie entwickelten ein biologisch abbaubares Waschmittel aus Efeu, das die in den Blättern enthaltenen Saponine nutzt, die eine ähnliche Wirkung wie Seife entfalten. Die Nachwuchsforscher testeten die Waschleistung an unterschiedlichen Flecken und planen, ihr Produkt weiter zu optimieren – etwa durch natürliche „Booster“ oder eine haltbarere Würfelform.

Für die jungen Talenten geht es beim Landeswettbewerb NRW vom 17. bis zum 19.03.2026 an der Ruhr-Universität Bochum weiter. Die Teams, die dort überzeugen, gewinnen eine Fahrt zum Bundeswettbewerb, der vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach stattfindet.

Der WDR berichtete online und in der Lokalzeit aus Dortmund über die Veranstaltung (ab Minute 09:57). Interviewt wurde auch das Siegerteam um Paul Mainusch und Fynn Aust.

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