Wissenschaft - Innovations­treiber für die Gesellschaft

Veranstaltung der Caspar Ludwig Opländer Stiftung in Zusammenarbeit mit der TU Dortmund im Dortmunder Industrieklub.

Das Zusammenwirken von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in Dortmund war Thema eines hochkarätig besetzten Podiumsgesprächs, zu dem die Caspar Ludwig Opländer Stiftung am Dienstagabend (7. Mai 2013) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dortmund eingeladen hat. 

TU-Rektorin Prof. Ursula Gather und Stifter Dr. Jochen Opländer erörterten mit Unternehmensberater Prof. Roland Berger und Konzernchef Dr. Arend Oetker, der zudem Präsident des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft ist, auf dem Podium des Westfälischen Industrieklubs ihre Erfahrungen und Standpunkte. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Holger Wormer vom Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund. Dass Wissenschaft die Zukunftsorientierung einer Stadt und ihrer Region fördert, ist seit Langem das Credo von Dr. Jochen Opländer. Mit der Caspar Ludwig Opländer Stiftung unterstützte der Unternehmer und Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrats von WILO SE daher auch das Gelingen des Dortmunder Masterplans Wissenschaft, der unter anderem zum Ziel hat, die Wahrnehmung von Wissenschaft in der Dortmunder Stadtgesellschaft zu erhöhen. "Uns ist bewusst, dass wir als Technische Universität dabei auch eine Bringschuld haben - und dieser werden wir immer gerechter", so Prof. Ursula Gather. "Durch Veranstaltungen etwa im Rahmen der KinderUni sowie in der Hochschuletage des Dortmunder U sind wir in unserer Stadt sichtbar." Auch für die Wirtschaft müsse eine Universität immer ansprechbar sein, so die TU-Rektorin weiter. Es müsse jedoch ebenso weiterhin ein Klima der zunächst zweckfreien Forschung geben, die dem Erkenntnisfortschritt dient. "Da die Grundfinanzierung der Universitäten wirklich im Argen liegt, ist hier auch das Engagement der Wirtschaft gefragt", betonte Prof. Ursula Gather - und nutzte die Gelegenheit, um Dr. Jochen Opländer für dessen finanzielle Unterstützung der TU Dortmund ausdrücklich zu danken. Gather: "Von Menschen wie Ihnen bräuchten wir in Dortmund noch mehr." Zustimmung erhielt die TU-Rektorin durch Prof. Roland Berger: "Es gibt die Freiheit der Wissenschaft", so der Unternehmensberater. "Wir brauchen ein Klima, das Innovationen fördert, und dazu gehört auch Unkonventionelles. Wir müssen auch den Zufall zulassen." Mit Blick auf Innovationen sei es zudem von großer Bedeutung, dass unterschiedliche Disziplinen gemeinsam an Problemen arbeiten", so Dr. Jochen Opländer: "Dabei ist die TU Dortmund für unsere Stadt unverzichtbar." Und weiter: "Das Image von Dortmund bestimmen auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Alle müssen sich einbringen." Um dem Podiumsgespräch eine anregende Grundlage zu liefern, setzte Prof. Hans-Jörg Bullinger, Vorsitzender der Caspar Ludwig Opländer Stiftung, mit einem Referat zum Thema "Kunststück Innovation - turbulente Zeiten brauchen kreative Köpfe" einen aufschlussreichen Impuls. Er benannte Schlüsseltechnologien, führte aus, "wo Ideen entstehen", und schilderte, was ein "Netzwerk zum Netzwert" macht. 

Prof. Holger Wormer stellte im Rahmen der Veranstaltung zudem den Medien-Doktor UMWELT vor. Das neue Projekt am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund ging am 7. Mai 2013 an den Start. Auf medien-doktor.de begutachten Journalistinnen und Journalisten ab sofort Artikel und Beiträge auch zu Umweltthemen. Ergänzt wird das Projekt durch eine Qualitätsbewertung von Pressemitteilungen aus der Wissenschafts-PR. Ermöglicht wird der Medien-Doktor UMWELT von der Caspar Ludwig Opländer Stiftung, die das Projekt zunächst für zwei Jahre mit 100.000 Euro fördert.

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