„Parsifal – backstage“

Auszubildende blicken hinter die Kulissen des Dortmunder Konzerthaus.

Am 15. Januar fand der zweite Teil des Musik-Workshops „Parsifal für Auszubildende“ statt, der von der Caspar Ludwig Opländer Stiftung gefördert wurde. Am 13. Dezember 2012 war der Intendant des Konzerthauses, Benedikt Stampa, bereits zu Gast bei der Stiftung im Hause der WILO SE in Dortmund, um den Auszubildenden einen Einblick in die klassische Musik, das Konzerthaus und natürlich Wagners „Parsifal“ zu geben.
 
Nun besuchten die Dortmunder Azubis das Konzerthaus und nahmen an einer Hausbegehung und Backstage-Führung, einem Künstler- bzw. Dirigentengespräch und einer Probe zu „Parisfal“ teil. Nach einer kurzen Begrüßung folgte eine Führung durch den Backstagebereich, den Orchester-Probenraum und über die Bühne des Konzerthauses in den Zuschauersaal mit Herrn Stampa. Während der einzelnen Stationen gaben Herr Stampa und Co-Dirigent Herr Peter Tilling Wissenswertes sowie spannende Anekdoten rund um die klassische Musik, die Oper und die Musiker zum Besten. 
Besonders beeindruckt war der ‚eigene‘ Bühnenauftritt, auf den Herr Stampa die Azubis mit folgenden Worten einschwörte: „Die Tür, die Backstagebereich und Bühne trennt, öffnet sich jetzt gleich und alle 1.500 Augenpaare aus dem Zuschauersaal sind voller Spannung auf dich gerichtet, während du die Bühne betrittst – jetzt heißt es: keinen Fehler machen.“ Die Worte von Herrn Stampa an die Azubis entfalteten ihre Wirkung, als alle ehrfürchtig die Bühne betraten und den Konzertsaal aus Künstlersicht wahrnahmen. 
Nach der Besichtigung des Konzertsaals mit seiner außergewöhnlichen und für die Akustik notwendigen wie einzigartigen Architektur durften die Azubis an einer Probe zur Wagner-Oper „Parsifal“ in konzertanter Form teilhaben und dieses imposante Musikerlebnis auf sich wirken lassen. Während des Abschlussgespräches mit Herrn Stampa wurde ersichtlich, dass 
die Akustik des Konzertsaals, die emotionsgeladene Musik des ungefähr hundertköpfigen Orchesters und kraftvollen Stimmen der Sänger die jungen Besucher ausnahmslos beeindruckt haben. 

Frau Evi Hoch zeigte sich sichtlich zufrieden und resümierte: „Uns ist es wichtig, dass Auszubildende ein herausragendes Musikerlebnis auf höchstem Niveau kennenlernen und was und wer dazu gehört, um so eine konzertante Oper auf die Beine zu stellen. Durch das Erleben einer Probe sowie den Gesprächen mit Akteuren und Musikern entwickeln die jungen Menschen ganz automatisch den Respekt vor der enormen Leidenschaft und Professionalität der Akteure – unabhängig davon, ob ihnen die Musik persönlich gefällt.“

Im Oktober 2012 hatten bereits über 30 Deutschland-Stipendiaten der Caspar Ludwig Opländer Stiftung von der TU Dortmund einen Blick hinter die Kulissen des renommierten Dortmunder Konzerthauses werfen dürfen. Für beide Zielgruppen, Studierende und Auszubildende plant die Stiftung nach dem erfolgreichen Start nun auch in Zukunft regelmäßige Workshops mit dem Konzerthaus Dortmund.

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