Im Zeitraum vom 26.04-10.05.2014 haben 12 Studenten und 3 Professoren der Fachhochschule Dortmund aus dem Fachbereich Design aus den Disziplinen Szenografie, Film, Grafik, Fotografie und Objekt- und Raumdesign an einer Kooperation mit der Mongolian University of Arts and Culture in Ulan Bator (Mongolei) teilgenommen. Die Kooperation bestand aus Workshops zum Thema „Urban Normads“ mit Themenschwerpunkten wie z.B. Souvenir, Wohnen, Eurasien die von den drei begleitenden Professoren Prof. Oliver Langbein (Szenograf), Lars Harmsen (Grafik, Konzeption und Entwurf/ Typografie und Layout) und Alexander Branczyk (Grafik, Typografie) geleitet wurden. Das Ziel der Workshops war die Umsetzung der Themen anhand dreierlei Medien. Die Studierenden arbeiteten vor Ort mit mongolischen Studenten in den Disziplinen Grafik, Tanz, Musik, Schauspiel und Malerei zusammen und entwickelten z.B. Plakatdrucke, die im Siebverfahren hergestellt wurden, programmierten und experimentierten mit LED Sticks sowie Jeanswesten mit integrierten LED’s. „Aufgrund der unterschiedlichen Disziplinen der deutschen und mongolischen Studenten fand ein Zusammenwirken von darstellender und bildender Kunst statt. Dabei übernahmen die mongolischen Studenten den performativen Part und führten die gemeinsam entwickelten Konzepte aus, während die deutschen Studenten den dokumentarischen sowie planerischen Teil übernahmen“, fasste Prof. Oliver Langbein die Arbeit zusammen. Die Ergebnisse wurden am 8. Mai 2014 in einer gemeinsamen Veranstaltung öffentlich präsentiert und inszeniert.
Ein Höhepunkt war die Vorstellung der Ergebnisse des Workshops im Rahmen des Festivals „Crossing Identities“ vom 13.-15.06.2014 in Berlin.
Das gesamte Projekt war eine Kooperation der Fachhochschule Dortmund und der Mongolian State University of Arts and (MSUAC), Ulan Bator, der Forschungs- und Performanceplattform MONGOL CITIZIENS, Berlin/ Ulan Bator und Trafo Pop und wurde durch die Caspar Ludwig Opländer Stiftung, RWE Stiftung und dem DAAD gefördert.