Neue Ideen für die Hochschul­lehre

Opländer-Stiftung vergibt zwei Junior-Fellowships für die TU Dortmund und die HS Ruhr West.

Um neue Lehrkonzepte für Hochschulen zu fördern, haben die Baden-Württemberg Stiftung, die Caspar Ludwig Opländer Stiftung, die Joachim Herz Stiftung sowie der Stifterverband 13 Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre verliehen. Sie stellen dafür insgesamt 265.000 Euro bereit. 

Zwei Junior-Fellowships vergibt die Opländer Stiftung an Marlies Steffen von der TU Dortmund, Fakultät Maschinenbau, Institut für Produktionssysteme (Prof. Dr.-Ing. Jochen Deuse) und Nele Rumler von der Hochschule Ruhr West, Campus Bottrop, Institut Energiesysteme und Energiewirtschaft (Prof. Dr.-Ing. Marcus Rehm).

In dem Projekt "Multiperspektivisches Lernen im realen Produktionsbetrieb" von Marlies Steffen kooperiert Wilo als Produktionsbetrieb die Entwicklung eines innovativen Lehrkonzepts. Studierende lernen mit Fach- und Führungskräften gemeinsam in der Praxis. Im Fokus steht der Lernprozess von heterogegen Gruppen im realen Produktionsbetrieb. Das Projekt bietet Masterstudenten der Ingenieurswissenschaften höchstmöglichen Praxisbezug und soll so den Einstig ins Berufsleben erleichtern. 

Im Lehrkonzept von Nele Rumler "Die Laborveranstaltung im lebendigen Labor", geht es um die Konzipierung einer neuartigen Laborveranstaltung im Hochschulneubau des Campus Bottrop. Hierbei wird das Energieversorgungssystems des Gebäudes in die Lehre integriert. Durch berufsrelevante und praktische Aufgabenstellungen soll die Lernumgebung die Motivation und Kompetenzentwicklung der Studierenden fördern. Zunächst wird das Konzept in einem Wahlpflichtfach angeboten und anschließend evaluiert, um es zukünftig in Pflichtfächer zu integrieren. 

Die beiden Junior-Fellowships sind Teil des Projekts "Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre" des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. Das Projekt geht der Frage nach, wie Lehr- und Prüfungsformate an den Hochschulen weiterentwickelt und verbessert werden können? Und wie Studieneingangsphasen oder Praxissemester neugestaltet werden können. 

Eine Jury, zusammengesetzt aus Fachvertretern, Hochschuldidaktikern und Studierenden, wählte die besten Konzepte aus. Mit 177 eingereichten Konzepten war die Beteiligung am Förderprogramm "Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre" das vierte Jahr in Folge sehr hoch. Aus diesem Grund wird es auch 2015 fortgeführt. 

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