Dortmund. Wie sieht das Leben eines Musikers aus? Was hört ein Stipendiat der Mozartgesellschaft privat? Haben Musiker andere Hobbies als das Musizieren? Was passiert, wenn es mit der Musik doch mal nicht klappt? Diese und andere Fragen stellten rund 20 Azubis der 18-jährigen Pianistin Elisabeth Brauß und der 25-jährigen Violinistin Liv Migdal , zwei Förderpreisträgerinnen der Caspar Ludwig Opländer Stiftung am Montag, dem 16.12.2013, im Konzerthaus Dortmund.
Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr, wurde der Workshop für die 20 neuen Auszubildenden dieses Jahr mit der Mozart Gesellschaft Dortmund , ein weiterer Förderpartner der Opländer-Stiftung, durchgeführt. Die Azubis hatten die einmalige Chance mit hochbegabten Nachwuchsmusikern in ihrem Alter über die unterschiedlichen Tagesabläufe und Karrieren zu sprechen und ein Blick hinter die Kulissen des Konzerthaus Dortmund zu werfen. Benedikt Stampa, Intendant des Konzerthaus Dortmund, gab eine exklusive Führung durch die sonst dem Publikum verschlossenen Räumen des Hauses und verschaffte den Wilo-Azubis einen Einblick in die vielfältige Arbeit eines Kulturbetriebs und in das Leben von Künstlern. Die Führung endete mit einer künstlerischen Darbietung von Liv Migdal an der Geige im beeindruckenden Konzertsaal. Nach der musikalischen Aufführung fand die Diskussionsrunde „Karrierewege und Stolpersteine“ im Orchesterprobenraum des Hauses, geleitet von Karen Ann Bode Vorstand der Mozartgesellschaft Dortmund, statt. Die Azubis konnten die Künstlerinnen aus nächster Nähe erleben, ihnen Fragen stellen und die Musikerinnen beim Muszieren genau beobachten. Ein weiterer Höhepunkt ist die Einladung der Opländer-Stiftung zum Konzert der beiden Musikerinnen und zum Empfang bei dem die Urkunden des Förderpreises feierlich übergeben werden. Das Konzert bzw. die Mozart Matinée wird am Sonntag, 19. Januar 2014, im Konzerthaus Dortmund stattfinden.
Hintergrundinformation:
Die Caspar Ludwig Opländer Stiftung ist seit 2012 die Partner-Stiftung des Konzerthaus Dortmund. Dieses Projekt ist eines der größten Kulturengagements der Stiftung. Ebenfalls seit dem Jahr 2012 werden jedes Jahr zwei Stipendiaten der Mozart Gesellschaft Dortmund mit einem Förderpreis der Caspar Ludwig Opländer Stiftung ausgezeichnet.