Für die erfolgreiche Teilnahme am KITZ.do-Netzwerk für frühe MINT-Bildung verleiht das KITZ.do heute, am 30. Januar 2014, weiteren neun KiTa-Einrichtungen die neue KITZ.do-Partner-Plakette. Für eine kontinuierliche und erfolgreiche Förderung schon der kleinen Forscher ist eine gute Einführung und Bildung der Erzieherinnen wichtig. In der heutigen Fortbildung eignen sich Erzieherinnen und Erzieher das Handwerkszeug für die Anleitung der Kinder zu naturwissenschaftlichem Experimentieren an.
Ihre GesprächspartnerInnen werden heute sein:
PD Dr. Ulrike Martin, Leiterin KITZ.do
Meike ten Cate, Mitarbeiterin KITZ.do
Erzieherinnen folgender KiTas: Ev. Kindergarten Arche, Gemeinde St. Reinoldi / Heliand-Ost Ev. Kindergarten Gänseblümchen, Gemeinde St. Reinoldi / Heliand-West Jakobus Kindergarten, Gemeinde St. Reinoldi / Eichendorffstr. Ev. Kindergarten Bennighofen Ev. Kindergarten Brünninghausen Ev. Kindergarten Paul-Gerhardt, Lünen Ev. Kindergarten Stephanus, Lünen FABIDO TEK Am Stuckenrodt, Scharnhorst Ev. Familienzentrum St. Nicolai, Lindemannstraße
Wir bilden Multiplikatoren aus
"Wir füllen das Netzwerk mit Leben", betont Ulrike Martin. Dazu gehören Fortbildungen für diejenigen, die mit den jungen Kindern tagtäglich den Alltag bestreiten. Einrichtungen, die an diesem Netzwerk teilnehmen, erhalten zur Auszeichnung die KITZ.do-Partner-Plakette. Voraussetzung für die Vergabe sind die Teilnahme von mindestens zwei Erzieherinnen pro KiTa an jeweils zwei Fortbildungen des KITZ.do. Zusätzlich sind Besuche zu regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen im KITZ.do, z.B. zu Forschertagen notwendig. Die Plakette weist die Einrichtung als Kindergarten mit MINT-Schwerpunkt aus. Zudem wird das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Erzieherinnen der einzelnen Einrichtungen zu einer großen "MINT-Familie" gestärkt.
Netzwerken für die frühe MINT-Bildung
Im Rahmen des MINT-Netzwerkes will das KITZ.do Kooperationen mit Kindergarten- Einrichtungen weiter ausbauen. "Wir wollen Kinder schon früh an Naturwissenschaft und Technik heranführen und sie auch weiter begleiten," begründet die Leiterin Dr. Ulrike Martin die Motivation des intensiveren Engagements. Eine kontinuierliche Förderung sei nachweisbar wichtig für bleibende Eindrücke und ein wachsendes Interesse. Regelmäßige Besuche der KiTas stehen auf der Agenda. Neben der Betreuung durch Mitarbeiter des KITZ.do in den Einrichtungen an Projekttagen sind die Fortbildungen für Erzieherinnen ein wichtiger Baustein des Netzwerkes. Die Caspar Ludwig Opländer Stiftung (Anteilseignerin des Dortmunder Pumpenherstellers Wilo) unterstützt das KITZ.do im Aktivitätsfeld Kindergarten, da sie erkannt hat, wie die frühe und kontinuierliche Förderung im KITZ.do die Kinder in ihrer Motivation und Interesse bestärkt.
Die Experimentierkisten sind wichtige Bausteine im Netzwerk
Das KITZ.do hat neue Experimentierkisten für Kindergärten und Grundschule konzipiert. Die Themen der neuen Kisten sind u.a. Luft, Feuer und Wasser. Aber auch die Nahrung, Stoffgemische und Temperaturen stehen als Thema im Mittelpunkt von je einer Experimentierkiste. Wichtig ist immer der spielerische Zugang zu Naturwissenschaft und das Ausprobieren und Hinführen zu noch unbekanntem Wissen und Methoden. Verwendet werden Materialien, die die Kinder aus ihrem Alltag kennen und nicht fremd sind.
Ausleihen erwünscht - Unterstützung möglich
Die Kindertagesstätten können unsere Experimentierkisten nach Teilnahme an den Fortbildungen zu den verschiedenen Themen ausleihen. Wenn nötig, stellen wir beim Einsatz der Kisten auch studentische Hilfskräfte zur Verfügung. Eine Handreichung macht den Einsatz der Kisten in den Einrichtungen möglichst einfach. Wenn die Kinder die Experimente und das Forschen spannend fanden und Spaß dabei hatten, werden sie das Forschen in guter Erinnerung und als eine gute Erfahrung im Gedächtnis behalten und bauen so keine Hemmschwellen gegen Naturwissenschaften und Technik auf. Zudem erleben sie hier die Verknüpfungen zwischen den Versuchen und ihrem Alltag. Naturwissenschaft kommt in Situationen vor, von denen die Kinder wissen, dass sie ihnen Spaß machen.
Das Kinder- und Jugendtechnologiezentrum hat sich seit nunmehr fünf Jahren etabliert in der Dortmunder Bildungslandschaft. Das Spektrum der KITZ.do-Angebote reicht vom ersten Forschen im Kindergartenalter über die Module für die Grundschule und die weiterführenden Schulen bis zur Berufsorientierung. Es hat sich zum Ziel gesetzt, dem Mangel an Nachwuchskräften in Naturwissenschaft und Technik entgegenzuwirken.
Weitere Informationen unter:
Kinder- und Jugendtechnologiezentrum in Dortmund, KITZ.do,
Tel. 0231 - 476 469 30, info@kitzdo.de oder
Frau PD Dr. Ulrike Martin, Leiterin KITZ.do, Rheinlanddamm 201
(Zugang über die Harnackstraße), 44139 Dortmund,
www.kitzdo.de
Pressekontakt: Ute Goerke, Journalistin | Dipl. Geologin, Recherche Text Konzepte Bereich Umwelt und Erneuerbare Energien,
Tel.: (0231) 1060139; KITZdo@utegoerke.eu