Hafen­City Universität Hamburg gewinnt VDI-Wett­bewerb "Integrale Planung"

18 Teams widmeten sich im WS 2016/17 dem Thema „Bahnhof Köln-Messe/Deutz“ - Wilo-Foundation ist Förderer und Mitglied in der Jury.

Dortmund, 17. Juni 2016 - Ein maßgeblicher Beitrag zur Verbesserung der „Integralen Planung“ bereits im Studium ist der gleichnamige Wettbewerb der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik, der jährlich zum Wintersemester angeboten wird. Hier bekommen Studierende der Architektur, des Bauingenieurwesens der Technischen Gebäudeausrüstung, des Facility-Managements und verwandter Studienrichtungen die Möglichkeit, gemeinsam an einem Projekt ihre Fähigkeiten einzubringen und diese einer Fachjury zu präsentieren.

Wie gelingt die Umgestaltung des Bahnhofs Köln Messe/Deutz in einen modernen Umsteigebahnhof? Darin bestand für Studierende des Wintersemesters 2015/16 die Hauptaufgabe des Wettbewerbes. Eine ganzheitliche, überfakultative Neuorganisation des Bahnhofs unter Einbindung des historischen Empfangsgebäudes auf der Südseite, die Neuorganisation der fußläufigen Erschließung des Bahnhofes unter barrierefreien Gesichtspunkten und die Entwicklung eines neuen Entrée-Gebäudes unter den künftigen Gleisen im Norden als wegweisender Übergang zum Messequartier stehen dabei im Mittelpunkt der Aufgabe. Die Resonanz auf den diesjährigen Entwurfswettbewerbs war enorm: Insgesamt reichten 43 Teams von 15 Hochschulen ihre Entwürfe zum VDI-Wettbewerb "Bahnhof Köln Messe/Deutz“ ein. Jedes Team musste drei Planwerke anfertigen, die die wichtigsten Informationen zum Entwurf enthielten. Die besten 18 Teams wurden zur Endausscheidung nach Köln eingeladen. Anhand ihrer erstellten Pläne bekamen die Studierenden dort zehn Minuten Zeit, die besten Aspekte ihrer Entwürfe der Fachjury zu präsentieren.

Mit dem Stiftungsvorsitzenden der Wilo-Foudation Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger, seit 2015 Jurymitglied, hat der VDI-Wettbewerb einen überzeugenden Unterstützer. “Die Aufgabenstellung aus der Planungspraxis erfordert, dass sich Studierende in interdisziplinären Teams schon in der Entwurfsphase auseinandersetzen.Konkret an einem Projekt werden die unterschiedliche Fachkenntnisse und Herangehensweisen der verschiedenen Disziplinen möglichst erfolgreich unter einen Hut gebracht“, meint Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger. „Unter den vielen Einreichungen war es der Entwurfdes Teams der HafenCity Universität Hamburg, der in diesem Jahr die Jury am meisten überzeugte“, so der Vorsitzende des Vorstands der Wilo-Foundation.

Zum Hintergrund: Architekten, Bauingenieure und die Ingenieure der Technischen Gebäudeausrüstung stehen gemeinsam in der  Verantwortung für die Schaffung einer lebenswert gebauten Umwelt. Zusammen mit den Ingenieuren des Facility-Managements sind sie verantwortlich für die Realisierung einer ressourcenschonenden Errichtung und einem kostengünstigen Betrieb innerhalb des gesamten Lebenszyklus. Die finanzielle Unterstützung der Wilo-Foundation sichert die jährliche Durchführung dieses Wettbewerbs des Vereins Deutscher Ingenieure, VDI.

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