"Chance SHK-Handwerk" auf der ISH Frankfurt

Präsentation von Chancenwerk e.V. und Fa. Stingl in der Wilo-Arena.

Frankfurt, 11.03.2015. Der Nachwuchsmangel im Handwerk ist eine der wesentlichen Herausforderungen für die Zukunft der SHK-Branche. Mit dem Projekt "Chance: SHK-Handwerk" haben das Sozialunternehmen Chancenwerk e. V. aus Castrop-Rauxel, das Unternehmen WILO SE mit Hauptsitz in Dortmund sowie der Zentralverband Sanitär-Heizung-Klima, Sankt Augustin, ein innovatives Pilotprojekt in Dortmund und München auf den Weg gebracht, um Jugendliche für das SHK-Handwerk zu gewinnen und sie schrittweise auf eine Ausbildung vorzubereiten.

Der Projektleiter Christian Kaminski von Chancenwerk e.V. und Herr Furch von der Firma Stingl GmbH, München, erläuterten am 11.03.2015 im Rahmen der Pressekonferenz von Wilo auf der ISH in Frankfurt den interessierten Journalisten den Anlass und die geplante Umsetzung des Pilotprojekts zur Nachwuchssicherung im SHK-Handwerk.

Das Projekt, das methodisch auf dem Prinzip von "Lernkaskaden" fußt, beläuft sich zunächst auf eine dreijährige Pilotphase, die von der Wilo-Stiftung finanziell unterstützt wird. Mittelfristig - nach erfolgreich absolvierter Pilotphase - ist das erklärte Ziel der Wegbereiter den erprobten Lösungsansatz "Chance SHK-Handwerk" auf andere Standorte und Regionen auszurollen, denn die Frage nach dem Nachwuchs stellt sich überall. "Wer bei jungen Menschen wirklich etwas bewegen will, muss ihnen authentische Vorbilder geben, mit denen sie sich identifizieren können.", sagt Christian Kaminski, Projektverantwortlicher bei Chancenwerk e.V..

Im kürzlich angelaufenen Pilotprojekt "Chance-SHK-Handwerk" sind als Handwerksunternehmen die Münchner Stingl GmbH und die Dortmunder Firma Richter Haustechnik aktiv und nehmen mit ihren Auszubildenden teil. Die "Lernkaskaden" an der Münchner Willy-Brandt-Gesamtschule und der Gesamtschule Gartenstadt in Dortmund sind aufgebaut und die Auszubildenden stehen nach einer ersten Einführung in den Startlöchern, um den Schülern als Job-Tutoren neue Perspektiven auf die Arbeitswelt zu eröffnen. "Der Funke ist schon zu Beginn bei lokalen Unternehmen übergesprungen", freut sich Christian Kaminski, über ein kürzlich erhaltenes Feedback eines Unternehmers. So gibt es erste Überlegungen von lokalen Unternehmen in Brandenburg, die Idee der "Lernkaskade" auch in ihre Region zu holen.

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