Blick über den Teller­rand und hinter die Kulissen:

Azubis und Stipendiaten besuchen Hofer Symphoniker.

Die Deutschlandstipendiaten der Stiftung und Azubis aus Hof trafen sich am 30. und 31. Januar 2014 an einem ungewohnten Ort zu einem Kultur-Workshop: der Freiheitshalle in Hof, die u.a. der Spielort der Hofer Symphoniker ist. Seit ihrer Wiedereröffnung im Jahr 2012 stehen diese Räumlichkeiten für mehr als 6.000 Personen zur Verfügung.

Am ersten Workshop-Tag, 30.01.2014, erhielten Stipendiaten und Azubis die seltene und sehr exklusive Chance eine geschlossene Hauptprobe der Hofer Symphoniker mit dem 28-jährigen Cello-Nachwuchsstar Maximilian Hornung zu erleben und die Arbeit und das Zusammenspiel eines Orchesters aus nächster Nähe zu beobachten. Nach der Probe stellte sich der Cellist Maximilian Hornung den Fragen der jungen Leute und Ausbilder und gab ganz persönliche Gedanken zum Stück „Konzert für Violoncello und Orchester“ von Witold Lutosławski preis sowie Anekdoten aus seinem Lebensalltag und erfolgreichem Werdegang zum Besten. 

Nach dem Einblick des Solisten und der Begrüßung durch den Stiftungsvorstand Evi Hoch ergänzte die Intendantin der Hofer Symphoniker Frau Ingrid Schrader das Bild um den Ausbildungsweg und stellte das beeindruckend harte Auswahlprozedere von Orchestermusikern und die Organisation eines Kulturbetriebs mit über 150 Mitarbeitern vor. Ein weiteres Highlight war an diesem Tag die Backstage-Führung durch die Hofer Freiheitshalle mit inhaltlichem Schwerpunkt auf der technischen Ausstattung.

Am nächsten Tag, 31.01.2014, war es endlich soweit, die jungen Leute besuchten nach einem Einführungsvortrag das Konzert „Drama. Konflikt. Freiheit" der Hofer Symphoniker mit Maximilian Hornung, Violoncello, und Daniel Klajner, Dirigent. Gespielt wurde: Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu Collins Trauerspiel "Coriolan" c-Moll, op. 62; Witold Lutosławski: Konzert für Violoncello und Orchester; Sergei Prokofieff: Symphonie Nr. 5 B-Dur, op. 100. Die jungen Konzertbesucher zeigten sich beeindruckt und von der Expressivität und hohen Emotionalität der Musiker und Dirigenten und waren sicher noch länger damit beschäftigt, dieses starke Erlebnis der Hochkultur einzuordnen … 

Ziel dieser Stiftungsaktivität ist es, die jungen Menschen an der Kulturförderung der Stiftung teilhaben zu lassen. Denn das Konzerthaus Dortmund und die Hofer Symphoniker mit ihrer Musikschule sind seit vielen Jahren wichtiger Förderpartner der Stiftung.  Desweiteren soll die Möglichkeit geboten werden, Menschen die Hochkultur ‚produzieren‘ und deren Arbeits-und Sichtweisen kennenzulernen sowie neue Erfahrungen zu machen.

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